Mittwoch, 11. Mai 2011

Frage / Question

Ist der Tod ein Geschenk des Lebens oder das Leben ein Geschenk des Todes?
Is death a gift of life or life a gift of death?

Freitag, 1. April 2011

Circle of arms

Circle-of-arms-gif

(Dank an Boris Nieslony für die Zusendung dieses phantastischen Bildes)

Donnerstag, 3. März 2011

Alles träumt.

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Donnerstag, 5. November 2009

Der Heilige

Es war einmal ein seltsamer Heiliger. Braune Kutte? Grauer Bart? Nackte Füße? Durchaus nicht. Vielmehr sah er aus wie du und ich, und niemand, der ihn auf der Straße überhaupt wahrnahm, konnte auf den Gedanken kommen, dass etwas Besonderes an ihm sei.
Und doch. Einmal im Jahr, immer im Spätherbst um die Zeit des Vollmonds, nahm er sich eine Woche Urlaub, packte einen kleinen Koffer und fuhr in eine entlegene Ecke des Landes, die eher wenig besucht und bewohnt war und sich eigentlich nur durch einen Berg auszeichnete, der sich nahezu unmittelbar aus der Ebene groß und kegelförmig über den Horizont wölbte. Dort in der Nähe stieg er in einem bescheidenen Gasthof ab und verbrachte den ersten Abend im Gespräch mit der alten Wirtin, die sich freute, ihn wiederzusehen. Die beiden folgenden Tage blieb er im Zimmer, aß auch dort. Im übrigen war nichts weiter auffällig, als dass er sich offenbar nicht mehr rasierte. Am vierten Tag stand er in der Frühe auf, zog eine Art braune Kutte an, nahm einen der Stühle aus der Wirtsstube, schnallte ihn sich auf den Rücken und machte sich dann – barfuß – auf den Weg zum Berg, den er im Lauf des Tages erstieg.
Abends auf dem felsigen Gipfel angekommen, stellte er seinen Stuhl auf den höchsten Punkt und setzte sich. So verbrachte er die Nacht, sah einen Mond, der fast voll war, sah die Wolken in seinem Licht und sah den Morgen heraufziehen. Kaum dass die Sonne über dem Horizont war, erhob er sich, streckte sich ein wenig und stieg dann auf den Stuhl – um dem Himmel näher zu sein, wie er sagte.
So verbrachte er den Tag, sah die Sonne, die Wolken in ihrem Licht, sah die Vögel unter sich fliegen und sah, wie es Abend wurde. Er stieg vom Stuhl, setzte sich, sah den nun vollen Mond über den Himmel wandern und sprach ein wenig vor sich hin. Am nächsten Tag, es war der fünfte, schnallte er neuerlich seinen Stuhl auf den Rücken und machte sich an den Abstieg. Im Gasthof angekommen, legte er sich sofort schlafen.
Am nächsten Morgen packte er die Kutte in den Koffer, rasierte sich, frühstückte, verabschiedete sich herzlich von der Wirtin und reiste heim.

Jochen Jung, „Ein dunkelblauer Schuhkarton: hundert Märchen und mehr“, HAYMON

Sonntag, 6. September 2009

Camping Baldarin, Cres, Kroatien

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Mittwoch, 5. August 2009

Reisen

Alle Reisen habe eine heimliche Bestimmung, von denen der Reisende nichts ahnt.
(Martin Buber)

Freitag, 17. Juli 2009

Nichts, das nach Etwas aussieht

Daniel Düsentrieb (Zitat von Boris Nieslony erinnert):

"Entweder es ist Nichts, das nach Etwas aussieht oder es ist Etwas, das nach Nichts aussieht."

duesentrieb

Mittwoch, 15. Juli 2009

New York

"Manchmal dringt von jenseits der Wolkenkratzer das Pfeifen eines Schiffes in deine Schlaflosigkeit, und du erinnerst dich daran, dass diese Wüste aus Stahl und Zement eine Insel ist."
Albert Camus

new-york

Harringer

Auf Durchreise

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Zuletzt aktualisiert: 11. Mai, 10:58

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